Lachenmann Art

Katharina Arndt

Katharina Arndt, Faye Dunaway on Mondays #14, 2016, 30 x 21 cm, Lackstift auf Lackkarton, laminiert auf Acrylglas
Katharina Arndt, Faye Dunaway on Mondays #21 Mrs Robinson, 2016, 30 x 21 cm, Lackstift auf Lackkarton, laminiert auf Acrylglas
Katharina Arndt, GOOGLE yourself, 2015, 5-teilig, jeweils 110 x 90 cm, Klebefolie, Aludibond, Sprühfarbe
Katharina Arndt, GOOGLE yourself, 2015, 5-teilig, jeweils 110 x 90 cm, Klebefolie, Aludibond, Sprühfarbe
Katharina Arndt, my therapist said..., 2011, 20 x 120 cm, LEDs, Acrylglas,  Widerstände, Netzteil, Ketten
Katharina Arndt, shop the pain away, 2013, 90 x 140 x 5 cm, Strasssteine auf Acrylglas, Ketten
Katharina Arndt, still life with meat #28, 2017, 180 x 135 cm, Marker und Acrylfarbe auf Lackstoff
Katharina Arndt, who cares, 2011, 25x70cm, LEDs, Acrylglas,  Widerstände, Netzteil, Ketten
Katharina Arndt,not cry in public, 2011, 85 x 108 cm, LEDs, Acrylglas,  Widerstände, Netzteil, Ketten

Katharina Arndt lives and works in Berlin

born in 1977 in Oschatz, Germany

Education

2000-2005 study of Fine Arts at HBK Braunschweig

2006 Master of Fine Arts by John Armleder

Im Glanz der digitalen Dekadenz

Leuchtende Slogans, funkelnder Strass und glänzender Autolack: In Katharina Arndts Arbeiten zählt die anziehende Oberfläche als treffendstes Sinnbild für das Leben im digitalen Zeitalter. In der hyperrealen und zugleich immateriellen Onlinewelt kommt es nur auf das visuelle Erscheinungsbild an – das von uns selbst und von den Produkten, die wir kaufen sollen. In ihren Werken überspitzt und ironisiert die Künstlerin die zeitgenössische Massenkonsum-Ästhetik einer dekadenten Überflussgesellschaft und bringt die Dinge an die strahlende Oberfläche, die es im Kaufrausch zu verdrängen gilt, unsere Sorgen und Ängste, vor allem die vor der eigenen Vergänglichkeit. Dafür schafft Katharina Arndt glitzernde Slogans wie SHOP THE PAIN AWAY, inszeniert Wurst und Fleisch in Neonfarben auf schwarzem Glanzstoff oder verewigt GOOGLE in Marmorfolie.

TEXTOBJEKTE


Coole Sprüche und aktuelle Weisheiten inszeniert Katharina Arndt objekthaft in glitzernden oder leuchtenden Schriftzügen. Durch die funkelnden Strasssteine oder farbigen LEDs erhalten die Worte eine starke visuelle Präsenz. Jedoch weisen Licht und spiegelnde Flächen eine kaum vorhandene physische Materialität auf, die das Gewicht der Inhalte gleichsam wieder aufhebt.


LIGHTWORKS


Katharina Arndts leuchtende Satzfragmente greifen aktuelle Schlagworte auf, die die Künstlerin fernab des ursprünglichen Kontextes präsentiert. Arbeiten wie „my therapist said…“ oder „you should be“ thematisieren den Verlust und die Suche nach Identität besonders vor dem Hintergrund von Social Media-Plattformen im Internet, die immer wieder andere Formen der Selbstinszenierung verlangen. Ähnliches gilt für den zwei Meter hohen Schriftzug aus Neonröhren der Arbeit „FOLLOW ME“, der entweder ins Nichts oder im Kreis herum führt. Weitere Arbeiten wie „Who cares“ oder „That’s not my problem“ versinnbildlichen die zeitgenössische Selbstfokussierung und den damit einhergehenden Empathieverlust. In „A poem for Gero“ verweisen die Worte TV, Cheeseburger, Latest Movie und Sale auf grundlegende Elemente der zeitgenössischen Kultur des Massenkonsums. Die aus unterschiedlichen Lichtquellen sowie durchsichtigem Plexiglas bestehenden Arbeiten weisen eine ephemere Qualität auf, in der sich auch die Kurzlebigkeit der Wortinhalte widerspiegelt. Katharina Arndts Arbeiten werden zu einem Sinnbild für die Vergänglichkeit des digitalen Zeitalters, dessen Informationen ebenfalls immateriell verfügbar sind und deren Langlebigkeit keinesfalls gesichert ist.


SCHRIFTEN AUS STRASS

Die Textobjekte aus glitzernden Strasssteinen kritisieren die essentielle gesellschaftliche Bedeutung der Konsumkultur. In „Produce / Consume / Die“ verkommt der Lebenskreislauf zum Warenkreislauf und in „SHOP THE PAIN AWAY“ verweist die Künstlerin auf den Irrglauben des glückbringenden Einkaufserlebnisses und damit auf die zeitgenössische Positivgesellschaft, in der negative Gefühle und Ängste verdrängt werden, weil sie nicht marktauglich verwertet werden können. Diese Tendenz verstärkt sich durch die virtuelle Welt des Internet, da dort nur das attraktive visuelle Erscheinungsbild eines Produktes zählt. Darauf zielen auch Katharina Arndts Arbeiten „Shop online“, „click here“ und „BUY NOW“ ab, deren einziger Inhalt die Worte auf digitalen Schaltflächen sind, die zum Kauf anregen sollen. Diese banalen Internetslogans überführt die Künstlerin monumental ins Materielle und verewigt die virtuelle Konsumwelt ironisch in physischer Greifbarkeit. Somit stellen die Arbeiten auch eine sarkastische Anspielung auf den Kunstmarkt dar, deren Werte sich an großen Namen und Hypes orientieren, statt sich auf die Inhalte der Werke zu konzentrieren.


MARMOR WANDRELIEFS


Auf Platten aus Alu-Dibond bringt Katharina Arndt Plastikfolie auf, die die Oberfläche von teurem Marmor imitiert. Darauf verewigt sie reliefartig triviale Satzfragmente wie SAVE THE WORLD, ergänzt um den Zusatz „…I’m not in the mood to“, den die Künstlerin mit handelsüblicher Graffiti-Sprühfarbe in einer Schicht aufträgt. In weiteren Arbeiten wie „SMILING…when required“ oder „BORED TO DEATH….in paradise“ versammelt die Künstlerin weitere Kontrastpaare. Sie verdeutlichen die Ich-Bezogenheit unseres Handels abhängig von der eigenen Stimmung sowie eine dekadente, weil übersättigte und zugleich gelangweilte Gefühlslage In der Serie „GOOGLE yourself“ mit Arbeiten wie „Who am I…GOOGLE.. yourself“ oder „SELFIE + ugly = SUGLIE“ ironisiert Katharina Arndt die Problematik der Selbstfindung und Identitätsbildung in Abhängigkeit von der googlebaren Online-Identität. In „LIVE on youtube“ und „TV ? turn on my netflix“ der Serie „virtual REALITY“ spielt die Künstlerin mit der Bedeutung von aktuellen Trends und ihrer medialen Vergänglichkeit. Der Fernseher hat in Zeiten von Online-Filmportalen wie Netflix ausgedient. Die fragile Materialität der künstlerischen Objekte spiegelt diesen Zustand wider, da sie steinerne Massivität lediglich vortäuschen. Die Arbeiten erinnern formal an Gedenktafeln, die die Bedeutung von Vergangenem aufrechterhalten sollen. Hier erweisen sie sich als genauso brüchig wie die auf ihnen dargestellten Inhalte und Werte.


ZEICHNUNGEN


STILL LIFE WITH MEAT


In der Serie „Still Life With Meat“ zeichnet Katharina Arndt Wurst- und Fleischwaren mit grellen Markierstiften und Acrylfarbe auf schwarzen Lackstoff. Linien in Rosa-, Gelb-, Orange-, Rot- und Weißtönen formen die glatten, idealisierten Motive. Sie erscheinen durch und durch komponiert wie altmeisterliche Stillleben, doch beruhen sie auf Vorlagen zeitgenössischer Konsumbilder und erinnern an prall gefüllte Wursttheken. Die gedankliche Vorlage für die Serie beruht auf der „Grillbibel“ des Luxusgrill-Herstellers Weber. Der mit zahlreichen Bildern von feinsäuberlich drapiertem, glänzendem Fleisch gefüllte Band symbolisiert die Dekadenz des unstillbaren Hungers der (westlichen) Konsumgesellschaft. Sie bildet den Gegenpol zum ebenfalls extremen Kult des veganen Lebens. Beide symbolisieren auf die Spitze getriebene Egotrips einer von der Natur entfremdeten Überflussgesellschaft. Somit versteht sich der gehäutete Kopf des toten Lamms auf „Still Life With Meat #19“ als doppeldeutige Anspielung auf das christliche Symbol des Lamm Gottes, das hier nicht geopfert wird, um die Sünden der Welt hinweg zunehmen, sondern um dem Konsumkult zu frönen.


FAYE DUNAWAY ON MONDAYS


Rauchende und trinkende Frauen, gewaltbereit mit geschwungenen Äxten oder gezückten Messern, heben sich in reinen, weißen Linien von der schwarz-glänzenden Bildfläche ab. In der Serie „Faye Dunaway on Mondays“ verarbeitet Katharina Arndt verschiedene filmische Vorlagen, vor allem aus „Barfly“, in dem Faye Dunaway eine Alkoholikerin spielt. Die Künstlerin hinterfragt die emanzipatorische Bedeutung von popkulturellen Darstellungen selbstbewusster und starker Frauen, deren aktive Rolle an negativ konnotierte Eigenschaften, brutale Verhaltensweisen oder erotische Körperlichkeit geknüpft ist.


Die Arbeiten von Katharina Arndt erscheinen als Fetische einer Konsumkultur, die die Künstlerin gleichsam kritisiert. Mainstream-Materialien erzeugen farbig-glänzende Oberflächen, die das Erscheinungsbild und damit das visuelle Diesseits im digitalen Zeitalter in den Vordergrund rücken. Die individuelle Fokussierung auf das Hier und Jetzt stellt die Künstlerin in ihren Arbeiten auf den Prüfstand, indem sie Formen von Körperkult, Fitness, Fleisches- und Konsumlust als Symbole für eine ichbezogene Lebendigkeit in einer Positivgesellschaft verwendet, die dem Gedanken and die eigene Vergänglichkeit entgegenstehen. Diese gegensätzliche Polarität kommt in vielen Arbeiten der Künstlerin zum Ausdruck, etwa wenn sie mit Plastikfolie eine steinerne Oberfläche vortäuscht, liebliche Stickmuster mit derben Schimpfwörtern versieht, Tattoos als Ausdruck von individueller Identität wegretuschiert oder Phrasen des Zeitgeistes in göttliches Licht taucht. Sie findet sich auch im zwiegespaltenen Frauenbild einiger Arbeiten wieder, das emanzipierte, aktive und selbstbewusste Persönlichkeiten zeigt, die doch stets an negative Eigenschaften wie Rauchen oder Trinken, brutale Verhaltensweisen oder erotische Körperlichkeit geknüpft sind. Katharina Arndts Arbeiten reflektieren zahlreiche Ebenen der Popkultur und symbolisieren mit ihrer glatten Ästhetik der unbefleckten Oberfläche nicht nur eine positivistische Konsumentenkultur, sondern vor allem die psychologische Verfasstheit der Gesellschaft.

Durch die Verwendung und Miteinbeziehung popkultureller Materialien und Inhalte als grundlegende Elemente ihrer Arbeiten, kreiert Katharina Arndt eine Bezugsebene für die Betrachter, auf der die eigenen Wertvorstellungen hinterfragt werden können: Bin ich einverstanden mit dem Frauenbild, das mir vorgesetzt wird? Sollte ich wirklich auf meinen Therapeuten hören? Macht es Sinn, shoppen zu gehen, um meine Sorgen zu verdrängen? Sollte mein Leben aus Viagra und Valium bestehen? Sollte ich mich verführen lassen von den glänzenden Oberflächen der digitalen Dekadenz?

 

—  TINA SAUERLÄNDER

In the glory of digital decadence

 

Luminous slogans, sparkling rhinestones and shiny car body paint: in Katharina Arndt’s work, the alluring surface is a striking symbol of life in the digital age. In the hyperreal and intangible online world, only visual appearance matters—that of ourselves and the products we should buy. In her works, the artist exaggerates and ironizes the contemporary mass consumerist aesthetic of a decadent, abundant society. She brings things to the shining surface which are to be suppressed by binge buying, i.e. our worries and fears, especially those of our own mortality. Katharina Arndt creates glittering slogans like SHOP THE PAIN AWAY, staged neon colored sausage and meat upon black glossy fabric or GOOGLE immortalized in marble foil.


TEXT OBJECTS

Katharina Arndt presents cool sayings and current bits of wisdom in glittering or luminous lettering. Using the sparkling rhinestones or colored LEDs, the words have a strong visual presence. However, light and reflecting surfaces have a light physical materiality, which seemingly lightens the content.


LIGHTWORKS

Katharina Arndt’s bright sentence fragments capture the current slogans far from the original context. Work such as My therapist said… or You should be focus on the loss and the search for identity, especially against the background of online social media platforms and their constant demand of new forms of self-presentation. The same applies to the two-meter-high neon letters of the work FOLLOW ME. It leads either into nothingness or in a circle. Further works such as Who cares or That’s not my problem epitomize contemporary self-obsession and the accompanying loss of empathy. In A poem for Gero, the words TV, cheeseburger, latest movie and sale refer to basic elements of today’s mass consumerist culture. The work, consisting of different light sources as well as translucent Plexiglas, has an ephemeral quality also reflected in the ephemerality of the word’s content. Katharina Arndt’s works becomes a symbol for the transience of the digital age, whose information is intangible and whose longevity is by no means assured.


RHINESTONE LETTERING

Glittering rhinestone texts criticize the essential social significance of consumer culture. In Produce / Consume / Die, the life cycle degenerates into that of consumer goods. In SHOP THE PAIN AWAY, the artist refers to the misbelief of shopping one’s way to happiness and thus to a contemporary positive society. Here, negative feelings and fears are suppressed because they are not valued by the market. This trend has been amplified by the virtual world of the Internet, since only a product’s attractive visual appearance counts there. Katharina Arndt’s works Shop online, Click here and BUY NOW have the same aims, as their only contents are the words on digital buttons supposed stimulate purchases. These banal Internet slogans the artist monumentally transforms into the materiality and ironically immortalizes the virtual world of consumerism into the physical one. Thus, the work also sarcastically alludes to the art market whose values are based on big names and hype rather than focusing on the work’s content.


MARBLE RELIEF MURALS

Katharina Arndt applies plastic foil to aluminum Dibond plates which imitates an expensive marble surface. She then immortalizes trivial sentence fragments such as SAVE THE WORLD in relief, with the addition of “I’m not in the mood to” grafittied in a layer of commercial spray paint. In additional works such as SMILING…when required or BORED TO DEATH…in paradise, Katharina Arndt brings together further contrasts. She illustrates the ego-driven, as well as the personally mood dependent, decadent nature of commerce, in that it is both a satiating and boring emotional state. In the series GOOGLE yourself with works such as Who am I…GOOGLE…yourself or SELFIE + ugly = SUGLIE, Katharina Arndt ironizes the problem of self-discovery and identity formation dependent on the googleable online identity. In LIVE on YouTube and TV? Turn on my Netflix from the series Virtual Reality, the artist plays with the significance of current trends and their media transience. The television has become obsolete in times of online film portals like Netflix. The fragile materiality of the works reflects this state of affairs, since they merely pretend to be solid stone. Formally the works remind us of memorial tablets, which are supposed to maintain the significance of the past. Here, they prove to be as fragile as the content and values presented on them.


DRAWINGS


STILL LIFE WITH MEAT

In the series Still Life With Meat, Katharina Arndt draws sausages and meat products with bright markers and acrylic on black paint. Lines in pink, yellow, orange, red and white tones form smooth, idealized motifs. They shine through and are composed like old-fashioned still lives. Yet they are based on models of contemporary consumer images and are reminiscent of tightly filled sausage counters. The conceptual template for the series is based on the Grill Bible by Weber, the luxury grill manufacturer. The volume, filled with numerous pictures of finely draped, gleaming meats, symbolizes the decadence of the insatiable hunger of (western) consumer society. It forms the equally extreme cult of veganism at the opposite pole. Both symbolize the ego trips driven at the pinnacle of an overly abundant society alienated from nature. Thus, the skinned head of the dead lamb Still Life With Meat # 19 can be understood as an ambiguous allusion to the Christian symbol of the Lamb of God, which here is not sacrificed here to take away the sins of the world, but to indulge the cult of consumerism.


FAYE DUNAWAY ON MONDAYS

Smoking and drinking women, violent with curved axes or drawn knives, stand out in pure, white lines against the black-shining image surface. In the series Faye Dunaway on Mondays, Katharina Arndt processes various cinematic models. She focuses primarily on Barfly, in which Faye Dunaway plays an alcoholic. The artist questions the emancipatory significance of pop culture representations of self-assured and strong women, whose active role is connected to negatively connoted qualities, brutality, or eroticism.


The works of Katharina Arndt appear as fetish of consumer culture simultaneously criticized by the artist. Mainstream materials create shiny color surfaces that bring visual appearance and thereby the visual world of the digital age to the foreground. The individual focus on the here and now puts the artist to the test in her works. She uses forms of body worship, fitness, the lust for meat and consumerist desire as symbols for a self-centered vitality in a positive society which resist the notion of one’s transience. This opposing polarity is expressed in many of the artist’s works. For example, she imitates a stone surface using plastic foil, adorns lovely embroideries with strong curse words, removes tattoos as expressions of individual identity or puts Zeitgeist phrases into a religious light. It is also reflected in the dichotomous female image of some works. They show emancipated, active and self-confident personalities which are nevertheless tied to negative characteristics such as smoking, drinking, brutality or eroticism. Katharina Arndt’s works reflect numerous levels of pop culture. With their slick aesthetic and immaculate surfaces, they symbolize not only a positivist consumer culture, but above all the psychological hatefulness of society.

Through the use and inclusion of pop culture materials and content as fundamental elements of her work, Katharina Arndt creates a reference point for the viewer. Here, personal values can be questioned: do I agree with the female image presented to me? Should I really listen to my therapist? Does it make sense to go shopping to get rid of my worries? Should my life consist of Viagra and Valium? Should I be seduced by the shiny surfaces of digital decadence?

 

—  TINA SAUERLÄNDER

Solo Exhibitions (Selection)

Year Title

Location

2016 Virtual Reality

ARD Hauptstadtstudio

Berlin

2016 Final Girl

FB69 Galerie Kolja Steinröter

Münster

2016 Eve+Adam

FB69 Galerie

Köln

2016 Not Cry in Public Larry
Berlin
2014

Bored to death in Paradise

Gallery Majke Hüsstege

Hertogenbosch/Niederlande

2014

No Hell - No Heaven

Hornsleth & Friends Gallery 

Kopenhagen/Denmark

2013 Losing Control

FB69

Münster

2011 My Therapist said...

FB69 Cologne

Köln

2011 Beauty is the hardest drug

Two Window Project

Berlin

2010 Once upon a time

bar babette

Berlin

2010  Everything looks smaller from above

projekthaus

Hamburg

Group Exhibitions (Selection)

Year Title Location
2017 Let´s buy it! - Kunst und Einkauf

Ludwiggalerie

Schloss Oberhausen

2017 Ladies Night

Feinkunst Krüger

Hamburg

2015 Fleischeslust

Museum Villa Rot

Burgrieden

2015 Flesh & Blood

galerie t

Düsseldorf

2015 von oben sieht alles kleiner aus

Kunsthaus Dahlem

Berlin

2015 Death & Sexuality II

Schaufenster

Berlin

2015 Saloon

Sexauer

Berlin

2015 Death & Sexuality

FB69

Münster

2014 Money works Part 2

Haus am Lützowplatz

Berlin

 2014 La Collectiva

galerie t

Düsseldorf

2014

Crows

FB69

Münster

2013  Pan Amsterdam

Gallery Majke Hüsstege

Amsterdam

2013 You should be...

Petra Rietz Galerie

Berlin

2012 End of the World

FB69

Münster

2012   Last Orders

dorisberlin

Berlin

2011 Zeitenwende

ARD Hauptstadtstudio

Berlin

2011 The dead Girls Litany

FB69

Münster

2011 ...so ein verschwenderisches Gefühl

dorisberlin

Berlin

2010 Keep the Illusion alive

Videoholica

Varna/Bulgaria

2010 MOV

plusnull

Leipzig

2010

Nadelarbeit

Vertretung des Landes Niedersachsen

Berlin

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