Lachenmann Art

Mit—Menschen

Mit—Menschen, Lara Eckert, 2015
Mit—Menschen, Blanca Amorós, 2015
Mit—Menschen, Achim Riethmann, 2015
Mit—Menschen, Achim Riethmann & Nina Annabelle Märkl, 2015
Mit—Menschen, Nina Annabelle Märkl, 2015
Mit—Menschen, Andreana Dobreva, 2015

Mit—Menschen zeigt ausgewählte Arbeiten von / shows selected works by

Nina Annabelle Märkl, Achim Riethmann, Blanca Amoròs, Lara Eckert, Andreana Dobreva
27.2.—2.4.2015

Mit—Menschen 

Ob groteske Mischwesen, zaghafte Figuren, starke Gesichter oder abstrakte Farbgesten und Formenelemente, die sich inhaltlich aufladen, die fünf nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung ›MitMenschen‹ könnten unterschiedlicher kaum sein. So verschieden die verwendeten Techniken und Positionen auch sind – neben dem Themenschwerpunkt „Mensch“, seinen kulturellen und wesentlichen Verschiedenheiten – geht es auch um das, was uns alle verbindet, die Menschlichkeit und das Miteinander. 

MitMenschen

Whether grotesque hybrid creatures and timid figures, powerful faces and abstract gestures of colour or formal elements charging one another in terms of content, these five national and international artists represented together during the exhibition ›MitMenschen‹ could not be any more diverse.

As different as their employed techniques and positions may be – apart from their thematic focal point „human being“ with its cultural and esential disparities – their point is what binds all of us together: humaneness and togetherness.

An exhibition by people about people for people.

Eine Ausstellung mit dem Titel ›MitMenschen‹   -  was erwartet man da?

Ursprünglich sollte die Ausstellung den Titel HUMAN tragen. Englisch und deutsch aussprechbar, auf den Kern der Ausstellung abzielend, traf dieser Titel dann doch nicht den Nerv dessen, was wir Ihnen zeigen möchten. Und während der Vorbereitungszeit auf diese Gruppenshow stand dann auf einmal unser Titel im Raum: Mitmenschen. Mit Menschen. Und das trifft es. 

Ob groteske Mischwesen, zarte Figuren, große Gesten, geheimnisvolle Formenelemente, offene Gesichter, starke Posen, laute Töne, klare Andeutungen, leise Klänge, undeutliche Aussagen, realistische Darstellungen mit allen Details, die große Freude über ein neues Leben, die zufriedene Betrachtung des eigenen, gepflegten Gartens, das Festhalten einer Szenerie einer Welt, in der Anfang und Ende keine festen Konstanten bilden, frei und beweglich. 

Leben und Tod, Traum und Wirklichkeit, mit der Wahrnehmung des Betrachters spielend, auf der Grenze von Realität und Illusion tanzend. 

Ein fehlender Kontext, sich auftürmende Fragen, sich entwickelnde Spannungsfelder. Persönliche Meinung, politische Haltung, innerliche Überzeugungen, ob laut preisgegeben oder leise gemurmelt, Aggression, Wut, Frieden, Natur. Die hochgradig symbolische Geste.  

Liebe. Nächstenliebe. Selbstliebe.

Nähe. Eine Umarmung. Was für eine innige Geste. Ruhe und Geborgenheit. Eine dargereichte Hand, Empfangen und Geben. Licht.

Und dann, dem direkt gegenüber stehend: Düstere Gesichtszüge, dunkle Hintergründe, geheimnisvolle und verstörende Szenerien. Rätselhafte Bildelemente. 

Dies waren jetzt viele Schlagworte. Und ich bin mir sicher, dass jeder einzelne von Ihnen bei dem ein oder anderen Begriff gezuckt hat, eine Assoziation hatte, ein Bild vor Augen bekam. 

Kunst darf stimulieren. Kunst darf auch anstrengend sein. Kunst darf erfreuen  und aber auch unbequem sein. Wir sehen hier heute nicht nur Butterblumen und leicht blaue Wolken. Wir sehen auch unbequeme Sachverhalte, die ängstigen, wenn wir uns darauf einlassen, die verstören, wenn wir ehrlich zu uns sind. Die uns im Dunkeln lassen. Und wir sehen dennoch eine Hand, die uns gereicht wird, wir spüren Arme, die uns halten. Finden Trost und Zuversicht in alltäglichen Szenen,

in Freude und Glück.

Viele der ausgestellten Arbeiten hier vereinen in sich den Aspekt der Leerstelle. Hier sind SIE gefordert, die freie Stelle gedanklich zu füllen!

In welche Richtung geht Ihre Assoziation? Die gesamte Breite der Menschlichkeit, in Auszügen hier für Sie präsentiert, von fünf Künstlerinnen und Künstlern aus München, Berlin, Spanien und Bulgarien. Unterschiedlich verwendete Techniken, differenzierte Positionen, kulturelle Divergenzen. Und bei all den Unterschieden, die uns diese wunderbaren fünf Menschen zeigen, so geht es doch auch um das, was uns alle verbindet: die Menschlichkeit und das Miteinander. In einer Ausstellung von Menschen über Menschen für Menschen.

An exhibition titled >Mit-Menschen< – what to expect?

The initial title was >HUMAN<. Pronounceable in English and German and geared towards the core of the exhibition, in the end, it did not get to the heart of the matter of what we wanted to show. Suddenly, during the preparation period for this group exhibition, our title came up: fellow people. With people. That's it.

Whether grotesque hybrid creatures, delicate figures, grand gestures, secretive formal elements, sincere faces, strong poses, loud sounds, clear hints, soft sounds, vague statements, realistic depictions with all the details, the enormous joy at a new life, the satisfied observation of one's own neat garden, the holding on to a scenery of a world where beginning and end do not constitute fixed constants, free and versatile.

Life and death, dream and reality. Playing with the observer's perception, dancing on the borderline of reality and illusion.

Missing context, questions towering, areas of tension developing. Personal opinion, political bearing, firm convictions, whether loudly divulged or quietly mumbled, aggression, anger, peace, nature. The highly symbolic gesture. Love. Charity. Self-love.

Closeness. An embrace. What an intimate gesture. Peacefulness and comfort. A hand reaching out, receive and give. Light.

And then, directly facing: Gloomy facial features, dark backgrounds, mysterious and disturbing sceneries. Enigmatic picture elements.

These were a lot of catchwords and I am sure that each of you winced reading one or another of the phrases, had an association of some kind, imagined a picture. Arts may stimulate. Arts may even be demanding. Arts may please – yet also be inconvenient. Today all we are going to see is not only buttercups and light-blue clouds. We are also having a look at uncomfortable issues that are frightening, that are disturbing if we are being honest, leaving us in the dark. Yet we see a hand reaching out to us. We feel arms holding us. We find comfort and confidence in everyday occurrences, in joy and happiness.

Many of the exhibits shown combine the aspect of blank space. This is where YOU are being challenged to fill the gap!

 

Which way do your associations turn? In excerpts the entire spectrum of humaneness is presented by five female and male artists from Munich, Berlin, Spain and Bulgaria. Different techniques, sophisticated positions, cultural divergences. Despite all the differences those five wonderful people show it is all about what binds each of us: humaneness and togetherness. An exhibition by people about people for people.

 

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