Lachenmann Art

Lara Eckert

Lara Eckert, Arme I, 100x80cm, Oil on Canvas, 2016, Lachenmann Art
Lara Eckert, Lara I,  30x30cm, Oil on Canvas, 2015, Lachenmann Art

Lara Eckert lives and works in Munich 

born in 1984 in Baden, Switzerland

Group Exhibitions     

Education

since 2008 Class of Karin Kneffel, Akademie der Bildenden Künste München 

2006 – 2008 Class of Karin Kneffel, Hochschule für Künste Bremen 

2002 – 2005 Apprenticeship Gestalter/Gestalterin, Schule für Gestaltung Basel 

2002 – 2005 Gestalterische Berufsmaturität, Allgemeine Gewerbeschule Basel 

2001 – 2002 Vorkurs Gestaltung und Kunst, Schule für Gestaltung Basel

Group Exhibitions (Selection)

2016   Mit-Menschen, Lachenmann Art, Konstanz, DE

2015   Skill Based Painting, Berchtoldvilla, Salzburg, AT

2015   Differenzen, Pasinger Fabrik, München, DE 

2015   Lens Based Painting, Haus der Fotografie, Burghausen, DE

2015   Stufen, Jahresausstellung AdBK, München, DE 

2014   Ausmaß, Jahresausstellung der AdBK, München, DE

2011    Freier Fall, Jahresausstellung der AdBK, München, DE

2009  Klasse Karin Kneffel, Jahresausstellung der AdBK, München, DE

2008  Kunstsommer 2008 -II Zyklus, Galerie Tedden-Garage, Oberhausen, DE

2008  Servus, Rundgang der Hochschule für Künste, Bremen, DE

2007  Faktor 10, Rundgang der Hochschule für Künste, Bremen, DE

2006  Miteinander, Galerie Gavriel, Bremen, DE

Lara Eckert — Hautnah. Vor blau-monochromem Hintergrund schweben zwei Arme unvermittelt im Bildraum. Auffallend ist die naturalistische und detaillierte Darstellung der offenbar weiblichen Arme, deren Haut ebenmäßig, zart und rein wirkt. Bemerkenswert dabei ist, dass die sich umarmenden Gliedmaßen vollkommen losgelöst vom restlichen, nicht existenten Körper sind. Die Aufgabe obliegt dem Betrachter, die dort entstandene Leerstelle zu füllen und den Körper in Gedanken weiter zu zeichnen. Unklar bleibt, ob es sich bei der Szenerie um die Darstellung einer sich selbst umarmenden Person handelt oder aber um zwei Menschen, die einander umfassen.

Diese Geste der Nähe, Nächstenliebe und Selbstliebe ist nicht nur in dieser Arbeit von Lara Eckert eindrücklich dargestellt und durch die Reduktion auf das unmittelbare Gefühl für jeden Betrachter sofort nachvollziehbar. Eine Identifikation mit der Geste wird nicht nur ermöglicht, sondern ist nahezu unausweichlich. Ebenso gewinnt die Aussage der Geste des (sich-)Umarmens an Bedeutung, steht für Sicherheit, Liebe, Geborgenheit und Ruhe. Die Alleinstellung intensiviert die Wahrnehmung der Geste beim Betrachter, einer Geste, der oft nicht genug Aufmerksamkeit zukommt.

Die dargestellte ausgestreckte Hand in einer weiteren Arbeit der Künstlerin führt diesen Gedanken fort. Die Finger haben eine friedliche Haltung, sie sind nicht zur Faust geballt, sondern vermitteln Ruhe, und nicht Aggression. Eine Hand, deren Innenfläche zum Betrachter gewandt ist, die womöglich angeboten wird. Eine Hand, die gereicht wird, um zu helfen, etwas anzubieten, oder etwas zu empfangen. Oder die eine sachliche Darstellung einer Handinnenfläche sein mag.

Auch hier wird der Betrachter eingeladen, in seinen eigenen Gedanken die beabsichtigten Leerstellen des Gemäldes zu füllen, das Fragment gedanklich einzufügen und durch die Darstellung einer innigen Geste die Fortführung der Szenerie zu gestalten.

Lara Eckert — Skin to skin. In front of monochrome-blue background two arms unexpectedly hover around the image space. Striking is the naturalistic and detailed portrayal of what appear to be female arms, with skin even, soft and pure, completely detached from the rest of the non-existing body. It is up to the observer to fill this gap and (to) continue to draw the missing part of the body in one's mind. It stays unclear whether the scenery depicts a person hugging oneself or two human beings embracing one-another. That gesture of closeness, benevolence and self-love is not only impressively depicted in this one of Lara Eckert's works. Through reduction to intuitive emotion it becomes easily comprehensible for the observer.

Identifying with that gesture is not only allowed for but is almost inescapably. Similarly the meaning of that gesture (to embrace) gains in importance as it stands for safety, love, comfort and peacefulness. The isolation intensifies the perception of that gesture with the observer. A gesture that often is not paid enough attention to.

The artist continues this thought in another work representing an extended hand with fingers in a peaceful pose, not clenched, but radiating a sense of calm, not aggression. Its palm facing the observer maybe even proffering. A hand that is reaching out to help, to offer or to receive something.

Here, too observers are invited to fill the painting's intended gaps with their own imagination thereby completing the scenery.

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