Lachenmann Art

Florian Pelka

Florian Pelka, Flieger, 2018, 150x120cm
Florian Pelka, Das Rüstzeug des Philosophen, 2018, Öl auf Leinwand, 120x100cm
Florian Pelka, Grazien, 2017, Öl auf Leinwand, 50x40cm
Florian Pelka, Sterntaler, 2015, Öl auf Leinwand, 120x150cm
Florian Pelka, Stirb und Werde, 2017, Öl auf Leinwand, 200x270cm
Florian Pelka, Palasträuber, 2013, Tinte und Aquarell auf Papier, gerahmt, 45x35cm
Florian Pelka, Nightshow, 2014, Tinte und Aquarell auf Papier, gerahmt, 45x35cm
Florian Pelka, Im Mondlicht, 2018, Öl auf Leinwand, 150x120cm
Florian Pelka, Wenn ich ein Vöglein wär, 2017, Öl auf Leinwand, 40x30cm
Florian Pelka, Alles für nichts, 2015, Öl auf Leinwand, 120x100cm
Florian Pelka, Höhlenvogel, 2015, Öl auf Leinwand, 75x60cm
Florian Pelka, Konquistadoren, 2015, Öl auf Leinwand, 150x150cm
Florian Pelka, Leda, 2013, Öl auf Leinwand, 100x120cm

Florian Pelka took part in the exhibitions Wunderwelten and Figuren


Florian Pelka lives and works in Berlin

born in 1971 in Berlin


Education
19942000 Studies of Fine Arts at UDK Berlin — class Baselitz, 1st state examination major subject Fine Arts

1993—1994 scholarship of DAAD at University Paris VIII,   philosophy/aestetics, degree Licence in philosophy

1991—1997 philosophy/literary studies at FU Berlin, 1st state examination second subject German

Awards

2016 Deutsche Künstlerhilfe of Bundespräsidialamt
2012 award of AOKNordost — since 2013 permanent juror

2006 award of IG-Metall, category painting

2004 advancement award of Senatssverwaltung Berlin, contract for work

2002 1st award for painting, Schloss Gifhorn, foundation of the Land Niedersachsen

1993—1994  DAADscholarship, University Paris VIII

Collections

Investitionsbank Berlin, WillyBrandtHaus Berlin, Senat of Berlin, Neuer Berliner Kunstverein, AmerikaGedenkBibliothek Berlin, IG Metall Frankfurt, SØRRuscheCollection Berlin


Teaching Activity
2013—2015 art education at Askanischen, Leonardoda-Vinci, H.Berggrün-Gymnasium, Berlin
2010—2011 leadership of class of painting at Schloss Rotenfels of Kulturakademie, Foundation of the Land Baden-Württemberg

2006—2007 lecturer for creative design/Bildnerisches Gestalten at Berliner Technischen Kunsthochschule
2001—2005 lecturer for visual communication at Mediadesign Hochschule, Berlin
1999—2001 Artisticscientistic associate at UDK Berlin, chair art history/science of art 

Solo Exhibitions (Selection)

2018   Traum und Trauma, Busche-Kunst, Berlin, DE

2017    Der blinde Fleck, Kulturstelle, Köln, DE

2016   terra incognita, Verein für Gegenwartskunst, Flensburg, DE

2016   Brandmale, Galerie Tobias Schrade, Ulm, DE

2016   Die Tiere sind unruhig, Kunstverein Kaponier, Vechta, DE

2015   Raubzug, Städtische Galerie und Kunstverein Wesseling, Köln, DE

2014   Klippo, Kunstverein im Schloss Altranft, Freienwalde, DE

2014   LoveMeOrHateMe, Galerie Tammen, Berlin, DE

2013   Zweifel und Wunder, Städtische Galerie Wollhalle, Güstrow, DE

2013   Love Lights, Galerie Kramer, Bremen, DE

2012   Bestiarium, Galerie Tammen, Berlin, DE

2012   Der Faun des Königs, Kunsthalle Schloss Seefeld, München, DE

2012   Geräusche im Garten, Galerie Tobias Schrade, Ulm, DE

2012   ist zwîfel herzen nâchgebûr, Galerie Greulich, Frankfurt, DE

2012   Tierschichten, Galerie Lake, Oldenburg, DE

2011    SimilisAffe sein, Galerie Souterrain, Berlin, DE

2010   edel.hilfreich.gut., Galerie im Tulla, Mannheim, DE

2010   Beim Verlassen der Ebene, Galerie Greulich, Frankfurt, DE

2009   Die Sieben Todsünden, Tammen Galerie, Berlin, DE

2009   Schmelz, Schaum und Schande, Galerie Tobias Schrade, Ulm, DE

2009   Isometrie und Chaos, Robert Koch-Institut, Berlin, DE

2008   Florian Pelka, Galerie arthea & lauth, Mannheim, DE

2008   The Seven Deadly Sins, Gallery Artbank, Seoul, KR

2008   Polymerisation, Robert-Koch-Institut, Berlin, DE

2008   Trug und Trophäe, Kunsthalle am Ammersee, Stegen, DE

2008   Der Schamane, Galerie Greulich, Frankfurt, DE

2007   Florian Pelka, Druckerei Conrad, Berlin, DE

2006   Florian Pelka, Tammen Galerie, Berlin, DE

2006   Florian Pelka, Mainforum, Zentrale der IG Metall, Frankfurt, DE

2006   Florian Pelka, Kunstverein Cottbus, Foundation spi, Cottbus, DE

2006   Landschaften — with I. Oleinikov, Galerie Noack, Mönchengladbach, DE

2004   Colorado, Galerie Tammen & Busch, Berlin , DE

Group Exhibitions (Selection)

2018   Figuren, Lachenmann Art, Konstanz, DE

2018   Transformart, Halle am Spreeknie, Oberschöneweide, DE

2017   Wunderwelten, Lachenmann Art, Konstanz, DE

2017   Geschlossene Gesellschaft, Galerie Lake, Oldenburg, DE

2016   real—surreal, neue Formen des Surrealismus, Busche-Kunst, Berlin, DE

2016   20 Jahre, Galerie Schrade, Ulm, DE

2015   animal turn, Galerie Greulich, Frankfurt, DE

2015   Sterntaler, Galerie Lake, Oldenburg, DE

2015   format:Quer, Philip-Johnson-Haus, Berlin, DE

2015   Märchenhaftes, GEHAG-Forum, Berlin, DE

2014   Stille Nacht, Kunstverein Schwetzingen, Schlosskirche, DE

2014   berlin@oderbruch, Falkenberg und Schinkelkirche, Cöthen, DE

2013   Dornröschen und andere Schläfer, Galerie Lake, Oldenburg, DE

2013   P'artSymposium, Schloss Laffert Kúria, Dunaharaszti, Budapest, HU

2013   Jetzt machen wir hier die Witze, Museum für verwandte Kunst, Köln, DE

2012   Wachsen und Innehalten, Auswahl Kunstpreis der AOK-Nordost, DE

2012   Künstler der Galerie, Galerie Lake, Oldenburg, DE

2012   Renaissance der Gesichter, Philipp-Johnson-Haus, Berlin, DE

2012   Künstler der Galerie, Galerie Tammen & Partner, Berlin, DE

2011    open)art(space, Alte Brauerei, Potsdam, DE

2011    Color & Style, Kunsthalle M3, Mengerzeile, Berlin, DE

2011    Shadows of the Bright, Galerie berlinartprojects, Berlin, DE

2010   Tierparade, Galerie Lake, Oldenburg, DE

2010   Figur, Galerie Tobias Schrade, Ulm, DE

2010   Fundstücke, Galerie Arthea & Lauth, Mannheim, DE

2009  Rohe Weihnacht, Galerie Tobias Schrade, Ulm, DE

2009  Tatort Kunst_reloaded, Ausstellungsmanufaktur Hertzer, Berlin, DE

2009  Schauseiten der Materie, Tammen Galerie, Galerie Gaulin, Berlin, DE

2008  MenschRaumLandschaft, Willy-Brandt-Haus, Berlin, DE

2007   Accrochage, Tammen Galerie, Berlin, DE

2006   Sammeln und Entdecken, Galerie Schrade-Blashofer, Karlsruhe, DE

2006   Künstler der Galerie, Tammen Galerie, Berlin, DE

2005   Schöne Aussichten in der Bank, Investitionsbank, Berlin, DE

2005   Berlin meets Teheran, Tammen Galerie, Berlin, DE

2005   131, Künstlerhaus Bethanien, Berlin, DE

2004   Luxus, Löwenpalais, Foundation Starke, Berlin, DE

2004   all about...berlin 2 white box, Kultfabrik, München, DE

2004   between, Galerie Tammen & Busch, Berlin, DE

2003   after the fair, Galerie Tammen & Busch, Berlin, DE

2003   Zeitgenössisch, KPM, Berlin, DE

2002   Kunstpreis 2002, Schloss Gifhorn, DE

2002   signal, Videofestival „reich und berühmt“ Podewil, Berlin, DE

2002   Junge Positionen der Malerei, Galerie Tammen & Busch, Berlin, DE

2000   Schaustelle 5, Galerie Giesler und Partner, Berlin, DE

1999    Reset, Galerie G 7, Berlin, DE

1999    Schaustelle 5, Galerie Giesler und Partner, Berlin, DE

1999    Innen, Video, Shop Deutsche Guggenheim, Berlin, DE

1998    Haut, Videoinstallation Kultursommer Stadt Wittenberg, DE

1997    ten-atgal, Kablys, Meno Lyga Palace, Vilnius, LT

Die Fragilität des Gleichgewichts — zwischen Figuration und Abstraktion

Florian Pelka studierte Philosophie und Literaturwissenschaften an der FU Berlin und der Universität Paris VIII sowie Bildende Künste an der UDK Berlin bei Georg Baselitz.

 

Mit diesem Wissen über den Künstler überrascht es einen nicht, wenn man ihn über seine Werke sprechen hört und die kunsthistorischen sowie literarischen Zitate und Bezüge betrachtet, die er aufbereitet.

Pelka nähert sich interessensbedingt der Bildenden Kunst aus vielerlei Richtungen und findet auch seine Bildmotive in zahlreichen und sehr unterschiedlichen Quellen. Er findet unter anderem Inspiration in der antiken griechischen Mythologie sowie in neonleuchtender Werbetypographie. Er durchkämmt das kulturelle Gedächtnis auf der Suche nach fruchtbaren Bildsujets, oder ist es anders herum und sie finden ihn? Suchen sie die Hand des Künstler, die sie auf die Leinwand bannt und somit real werden lässt? Florian Pelka fühlt die Eigendynamik, die seine Bildwelten während des Arbeitsprozesses entwickeln und er hemmt deren freie Entfaltung nicht. Er sagt, die Bilder feiern sich selbst. Die Signatur des Malers lassen sie höchstens auf ihrer Rückseite zu.

 

Der Künstler nimmt Abstand von seinen Bildern und den stets Projektionen verursachenden durch moderne Medien ausgelösten Sehgewohnheiten. Nur so kann er die Chance wahrnehmen, infrage zu stellen, was festgeschrieben zu sein schien und Sinnzusammenhänge neu zu generieren, die niemand so für möglich gehalten hätte. Dass er sich dafür zum Beispiel des Mythos‘ von Zeus und Leda bedient, ist nicht verwunderlich. Zeus, der Leda in Form eines Schwans verführt, spielt ebenfalls mit Identitätswechsel und ist offensichtlich nicht das, was er vorgibt zu sein. Abbild und Illusion können in Pelkas Kunst nicht mehr als Unterscheidungsinstanzen gelten, sondern eher als Mittel der Welterschließung und modellierung.

 

Kaleidoskopartig fallen stringente Narrationen auseinander und setzen sich zu immer neuen Sinn-Felsen in der sie stetig umspülenden abstrakten Farb-Brandung zusammen. Die Abstraktion ist es, die den Bildbetrachter auf surreale Weise die Fragilität des Gleichgewichtes spüren lässt, das man allgemeinhin salopp als Wahrheit bezeichnet. Halt bietet dem Blick auf seiner konstruierenden Suche hier und da fragmentarisch angedeutete Architektonik, die sich allerdings selbst ebenfalls wie das Gespinst aus Meta-Sinnebenen in den Untiefen des abstrakten Farbbildraumes verliert. Gute Bilder wollen Stimmung, keine Wahrheit, so Florian Pelka. Auf der Suche nach der Wahrheit ist meist jedoch der Bildbetrachter. Und um mit Descartes zu sprechen: Das Zweifeln, oder auch Wundern  das in dieser Ausstellung durchaus wörtlich zu nehmen ist  ist ein Schritt auf dem Weg zur Erkenntnis.

 

—Theresa Brauer, 2017

The Fragility of Equilibrium  between Figuration and Abstraction

 

Florian Pelka studied philosophy and literature at the Technical University Berlin and the Paris University VIII as well as Fine Arts at the UDK Berlin under Georg Baselitz.
 

Knowing these facts about the artist, it is no surprise when one hears him talking about his works and the art-historic and literary quotes and the sources he uses.

Pelka approaches Fine Arts out of interest from various directions and finds motives for his pictures in various and very different sources. He fines inspiration in the ancient Greek mythology as well as the fluorescent typography. He searches through the cultural memory to find a fruitful picture subject, or is it the other way around and they find him? Do they look for the artist’s hand that banns them to the canvas and thus makes them real? Florian Pelka fills the momentum that the picture worlds develop during the creation process and he does not inhibit their development. He says the paintings celebrate themselves. The artist’s signature the pictures only allow on their reverse side.
 

The artist distances himself from his pictures and the viewing habits caused by the projections through modern media. It is his only chance to question what seems to be laid down and to generate new contexts which nobody believed possible. It is no wonder that he uses the myth of Zeus and Leda as an example. Zeus, who seduces Leda in the guise of a swan, also plays with change of identity and is apparently not all what he seems to be. Image and illusion can longer be the differentiation in Pelka’s art but rather the way to modelling and discovering the world.

 

The stringent narrations break open like a kaleidoscope and re-form as new solid meanings within the continuously abstract colour surf swirling around. It is the abstraction that allows the beholder to feel the fragility of equilibrium in a surreal way, one casually calls the truth. It offers a view of his constructive search here and there for implied architectonics, which are lost in the depths of the abstract colour palette just like the tissue from meta spiritual planes. According to Florian Pelka good pictures need mood, not truth. But the observer is usually searching for the truth. To use Descartes’s words: the doubt but also the wonder  which can be taken quite literally in this exhibition  is a step on the way to awareness.

 

—Theresa Brauer, 2017

La fragilité de l'équilibre - entre figuration et abstraction

Florian Pelka a étudié la philosophie et la littérature à la FU Berlin et à l'université Paris VIII ainsi que les beaux-arts à l'UDK Berlin avec Georg Baselitz.

Avec cette connaissance de l'artiste, il n'est pas surprenant de l'entendre parler de ses œuvres et d'examiner les citations et références historiques et littéraires qu'il prépare.

Pelka aborde les arts visuels sous plusieurs angles en raison de ses intérêts et trouve également ses motifs picturaux dans des sources nombreuses et très différentes. Il s'inspire entre autres de la mythologie grecque ancienne et de la typographie publicitaire au néon. Il fouille la mémoire culturelle à la recherche de sujets picturaux féconds, ou est-ce le contraire et ils le trouvent ? Cherchent-ils la main de l'artiste, qui les capture sur la toile et les rend ainsi réels ? Florian Pelka ressent l'élan que ses univers picturaux développent au cours du processus de travail et il n'entrave pas leur libre développement. Il dit que les photos se célèbrent d'elles-mêmes. Tout au plus, ils permettent la signature du peintre sur leur dos.

L'artiste prend ses distances par rapport à ses images et aux habitudes visuelles déclenchées par les médias modernes, qui provoquent toujours des projections. Ce n'est qu'ainsi qu'il peut profiter de l'occasion pour remettre en question ce qui semblait figé et pour générer de nouveaux contextes de sens que personne n'aurait cru possible. Il n'est pas surprenant qu'il utilise le mythe de Zeus et de Léda, par exemple. Zeus, qui séduit Léda sous la forme d'un cygne, joue également avec les changements d'identité et n'est évidemment pas ce qu'il prétend être. Dans l'art de Pelka, l'image et l'illusion ne peuvent plus être considérées comme des moyens de différenciation, mais plutôt comme des moyens d'ouverture et de modélisation du monde.

Les récits rigoureux s'effondrent comme un kaléidoscope et se combinent pour former des falaises de sens toujours nouvelles dans la marque de couleur abstraite qui les entoure constamment. C'est l'abstraction qui fait que le spectateur ressent la fragilité de l'équilibre de manière surréaliste, ce que l'on appelle généralement avec désinvolture la vérité. Ici et là, des allusions fragmentaires à l'architectonique offrent au spectateur un point d'ancrage dans sa recherche constructive, qui, comme la toile des plans méta-sensoriels, se perd dans les bas-fonds de l'espace abstrait de l'image couleur. Selon Florian Pelka, les bonnes images veulent de l'ambiance, pas de la vérité. Mais c'est généralement le spectateur qui est à la recherche de la vérité. Et pour parler avec Descartes Le doute, voire l'interrogation - qu'il faut prendre au pied de la lettre dans cette exposition - est un pas sur le chemin de la connaissance.

La fragilidad del equilibrio entre la figuración y la abstracción

Florian Pelka estudió filosofía y literatura en la FU Berlín y en la Universidad París VIII, así como bellas artes en la UDK Berlín con Georg Baselitz.

Con este conocimiento sobre el artista, no es sorprendente oírle hablar de sus obras y mirar las citas y referencias históricas y literarias que prepara.

Pelka se acerca a las artes visuales desde muchas direcciones diferentes debido a sus intereses y también encuentra sus motivos pictóricos en numerosas y muy diferentes fuentes. Se inspira en la antigua mitología griega y en la tipografía publicitaria iluminada con neón, entre otras cosas. Recorre la memoria cultural en busca de temas pictóricos fértiles, o es al revés y lo encuentran? ¿Buscan la mano del artista, que los atrapa en el lienzo y así los hace reales? Florian Pelka siente el impulso que sus mundos pictóricos se desarrollan durante el proceso de trabajo y no inhibe su libre desarrollo. Dice que las fotos se celebran solas. A lo sumo, permiten la firma del pintor en su espalda.

El artista se aleja de sus imágenes y de los hábitos de visión provocados por los medios modernos, que siempre provocan proyecciones. Sólo así puede aprovechar la oportunidad de cuestionar lo que parecía fijo y generar nuevos contextos de significado que nadie hubiera creído posible. No es sorprendente que haga uso del mito de Zeus y Leda, por ejemplo. Zeus, que seduce a Leda en forma de cisne, también juega con los cambios de identidad y obviamente no es lo que dice ser. En el arte de Pelka, la imagen y la ilusión ya no pueden ser consideradas como medios de diferenciación, sino más bien como medios para abrir y modelar el mundo.

Las narraciones rigurosas se desmoronan como un caleidoscopio y se combinan para formar nuevos acantilados de significado en la marca abstracta de color que los rodea constantemente. Es la abstracción lo que hace que el espectador sienta la fragilidad del equilibrio de manera surrealista, lo que generalmente se denomina casualmente verdad. Aquí y allá, las insinuaciones fragmentarias de la arquitectura ofrecen al espectador un punto de apoyo en su búsqueda constructiva, que, como la red de planos meta-sensoriales, se pierde en los bajos del espacio de la imagen abstracta en color. Según Florian Pelka, las buenas fotos quieren el humor, no la verdad. Pero normalmente es el espectador quien busca la verdad. Y para hablar con Descartes Dudar, o incluso preguntarse, lo cual debe ser tomado literalmente en esta exposición, es un paso en el camino del conocimiento.

La fragilità dell'equilibrio - tra figurazione e astrazione

Florian Pelka ha studiato filosofia e letteratura alla FU di Berlino e all'Università Parigi VIII, nonché belle arti all'UDK di Berlino con Georg Baselitz.

Con questa conoscenza dell'artista, non sorprende sentirlo parlare delle sue opere e guardare le citazioni e i riferimenti storici e letterari che prepara.

Pelka si avvicina alle arti visive da molte direzioni diverse grazie ai suoi interessi e trova i suoi motivi pittorici anche in numerose e diversissime fonti. Trova ispirazione, tra l'altro, nella mitologia greca antica e nella tipografia pubblicitaria illuminata al neon. Perlustra la memoria culturale alla ricerca di fecondi soggetti pittorici, o è il contrario e loro lo trovano? Cercano la mano dell'artista, che li cattura sulla tela e li rende così reali? Florian Pelka sente lo slancio che i suoi mondi pittorici sviluppano durante il processo di lavoro e non ne inibisce il libero sviluppo. Dice che le foto si celebrano da sole. Al massimo, permettono la firma del pittore sulla schiena.

L'artista prende le distanze dalle sue immagini e dalle abitudini di visione innescate dai moderni media, che provocano sempre proiezioni. Solo così può cogliere l'occasione per mettere in discussione ciò che sembrava essere fisso e per generare nuovi contesti di significato che nessuno avrebbe ritenuto possibile. Non sorprende che si avvalga del mito di Zeus e Leda, per esempio. Anche Zeus, che seduce Leda sotto forma di cigno, gioca con i cambiamenti di identità e ovviamente non è quello che dice di essere. Nell'arte di Pelka, l'immagine e l'illusione non possono più essere considerate come mezzi di differenziazione, ma piuttosto come mezzi per aprire e modellare il mondo.

Le narrazioni stringenti cadono a pezzi come un caleidoscopio e si combinano per formare scogliere sempre nuove di significato nel marchio astratto di colore che le circonda costantemente. È l'astrazione che fa sentire allo spettatore la fragilità dell'equilibrio in modo surreale, che viene generalmente indicata casualmente come verità. Qua e là, frammentariamente accennate all'architettura, offrono allo spettatore un punto d'appoggio nella sua ricerca costruttiva, che, come la trama dei piani metasensoriali, si perde nei bassifondi dello spazio astratto dell'immagine a colori. Secondo Florian Pelka, le buone immagini vogliono umore, non verità. Ma di solito è lo spettatore che è alla ricerca della verità. E parlare con Cartesio Dubitare, o addirittura domandarsi - da prendere alla lettera in questa mostra - è un passo sulla via della conoscenza.

Хрупкость равновесия - между фигурацией и абстракцией.

Флориан Пелька изучал философию и литературу в Берлинском университете и Университете Париж VIII, а также изобразительное искусство в Берлинском университете UDK у Георга Базелица.

Обладая этими знаниями о художнике, неудивительно, что он рассказывает о своих работах и смотрит на художественно-исторические, а также литературные цитаты и ссылки, которые он готовит.

Пелка подходит к изобразительному искусству с разных направлений в силу своих интересов, а также находит свои живописные мотивы в многочисленных и очень разных источниках. Он находит вдохновение, среди прочего, в древнегреческой мифологии и в типографии неоновской рекламы. Он путешествует по культурной памяти в поисках плодородных живописных сюжетов, или наоборот, и его находят? Ищут ли они руку художника, которая запечатлевает их на холсте и тем самым делает их реальными? Флориан Пелка чувствует импульс, который его живописные миры развиваются в процессе работы, и он не тормозит их свободное развитие. Он говорит, что фотографии празднуют сами себя. В лучшем случае, они разрешают подпись художника на спине.

Художник дистанцируется от своих картин и привычек просмотра, вызванных современными средствами массовой информации, которые всегда вызывают проекции. Только таким образом он может воспользоваться шансом, чтобы поставить под сомнение то, что казалось фиксированным, и создать новые контексты смысла, которые никто бы не подумал, что это возможно. Неудивительно, что он использует миф о Зевсе и Леде, например. Зевс, который соблазняет Леду в виде лебедя, также играет с изменениями личности и, очевидно, не то, что он утверждает. В искусстве Пельки образ и иллюзия уже не могут рассматриваться как средство дифференциации, а скорее как средство открытия и моделирования мира.

Строгие повествования разваливаются, как калейдоскоп, и в сочетании образуют все новые и новые скалы смысла в абстрактной марке цвета, которая их постоянно окружает. Именно абстракция заставляет зрителя чувствовать хрупкость равновесия в сюрреалистической манере, которую принято называть истиной. Взгляд здесь и там поддерживается в конструктивном поиске фрагментарной намекнутой архитектоникой, которая, однако, подобно паутине мета-сенсорных плоскостей, теряется на мелководье абстрактного цветового живописного пространства. По словам Флориана Пелки, хорошие фотографии хотят настроения, а не правды. Но обычно именно зритель ищет правду. И поговорить с Декартом Сомневаться или даже задаваться вопросом - что на этой выставке будет принято буквально - это шаг на пути к знаниям.

バランスの儚さ-具象と抽象の間で

フロリアン・ペルカは、ベルリン大学とパリ8世大学で哲学と文学を、また、ベルリンのUDKでゲオルク・バーゼリッツに師事し、美術を学びました。

芸術家についてのこの知識があれば、彼が彼の作品について話すのを聞いて、彼が準備する文学的な引用や参照だけでなく、芸術の歴史を見ても驚くべきことではありません。

ペルカは、自分の興味に基づいて様々な方向から視覚芸術にアプローチし、また、自分の絵画的なモチーフを多くの異なるソースから見つけ出します。彼は古代ギリシャ神話やネオンライトの広告タイポグラフィなどにインスピレーションを得ています。彼は豊穣な絵画の題材を求めて文化的な記憶を探し回るのか、それともその逆で彼を見つけるのか。彼らはキャンバスの上にそれらをキャプチャし、したがって、それらを現実にするアーティストの手を探していますか?フロリアン・ペルカは、彼の絵の世界が作業の過程で発展していく勢いを感じ、その自由な発展を阻害することはありません。写真は自分たちを讃えるものだそうです。せいぜい、背中に画家のサインを入れることを許している。

アーティストは自分の絵から距離を置き、常に映写を引き起こす現代のメディアが引き金となっている鑑賞習慣からも距離を置きます。このようにして初めて、彼は固定されているように見えたものに疑問を持ち、誰もが考えもしなかったような新しい意味の文脈を生み出すチャンスを得ることができるのです。例えば、ゼウスとレダの神話を利用しているのは当然のことである。白鳥の姿でレダを誘惑するゼウスもまた、アイデンティティの変化に翻弄され、明らかに自分が主張するものとは違う。ペルカの芸術においては、イメージやイリュージョンはもはや差別化の手段としてではなく、むしろ世界を開放し、モデル化する手段として捉えられている。

緊張感のある物語は万華鏡のようにバラバラになり、それらを常に取り囲む抽象的な色彩の中で、新たな意味の崖を形成するために組み合わされます。一般的に何気なく真実と言われているようなシュールなバランスの儚さを感じさせるのが抽象化である。そこかしこで断片的にほのめかされたアーキテクトニクスは、メタ感覚的な平面の網のように、抽象的な色のイメージ空間の浅瀬でそれ自身を見失ってしまうような、建設的な探求への足がかりを鑑賞者に提供している。フロリアン・ペルカによると、良い写真は真実ではなく、雰囲気を求めています。しかし、真実を求めているのはたいてい視聴者です。そしてデカルトと話すために 疑うこと、あるいは疑問に思うことは、本展では文字通り「知」への一歩です。

平衡的脆弱性--在形象与抽象之间

弗洛里安-佩尔卡曾在柏林大学和巴黎第八大学学习哲学和文学,也曾在柏林艺术大学师从乔治-巴塞尔茨学习美术。

有了这些对艺术家的了解,听他讲他的作品,看他准备的艺术史以及文学名言和参考资料,就不足为奇了。

由于兴趣,Pelka从许多不同的方向接触视觉艺术,同时也在许多不同的来源中找到他的绘画主题。他从古希腊神话和霓虹灯广告排版等方面找到灵感。他在文化记忆中搜寻肥沃的绘画题材,还是反过来,他们找到了他?他们是否在寻找艺术家的手,将他们捕捉到画布上,从而使他们变得真实?弗洛里安-佩尔卡在工作过程中感受到了他的绘画世界发展的动力,他并没有抑制它们的自由发展。他说,这些照片是在庆祝自己。最多,他们允许画家在背后签名。

艺术家与他的图片和现代媒体引发的观看习惯保持距离,因为现代媒体总是会造成投影。只有这样,他才能借机对看似固定的东西提出质疑,并产生谁也想不到的新的意义语境。比如他利用宙斯和丽达的神话就不足为奇。宙斯以天鹅的形式勾引丽达,也玩起了身份变化,显然不是他自称的身份。在佩尔卡的艺术中,图像和幻觉不再可以被视为区分的手段,而是作为打开和塑造世界的手段。

严谨的叙事像万花筒一样分崩离析,并在不断围绕着它们的抽象品牌色彩中,组合成不断新的意义悬崖。就是以超现实的方式让观者感受到平衡的脆弱,这种抽象的方式一般被随意称为真实。观点在这里和那里被零碎的暗示架构支撑着它的建设性搜索,然而,它就像元感觉平面的网络一样,在抽象的色彩画面空间的浅滩中迷失了自己。弗洛里安-佩尔卡认为,好的图片要的是心情,而不是真相。但通常是观众在寻找真相。并与笛卡尔交谈 怀疑,甚至是疑惑--在这个展览中,可以说是字面意思--是通往知识之路的一步。

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